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Frank Freudenthaler Fotografie.JPG

Seit meiner ersten Begegnung mit der Fotografie im Jahr 1979, während eines Familienbesuchs bei Tante Hilda und Onkel Willi, hat diese Kunstform einen unauslöschlichen Eindruck in meinem Leben hinterlassen. Als kleiner Junge wurde ich Zeuge, wie mein Vater eine Voigtländer Bessamatic, ein Meisterwerk der Technik und Ästhetik, von seinem Onkel überreicht bekam. Dieser Moment, in dem ich die Kamera, umgeben von Onkel Willis unvergesslichem Kleidungsstil, in meinen Händen hielt, prägte nicht nur meine Kindheit, sondern auch meine spätere Arbeit in der Fotografie.

Die Jahre vergingen, in denen ich die Kamera bewunderte, ohne sie selbst benutzen zu dürfen. Erst später bot sich mir die Gelegenheit, meinem Vater über die Schulter zu schauen und von ihm die Kunst der Fotografie zu lernen. Die Fähigkeit, mit der Technik der damaligen Zeit umzugehen – Blende, Belichtungszeit und die Besonderheiten der Bessamatic –, fesselte mich vollends und entfachte eine Leidenschaft, die mich bis heute nicht loslässt.

Mein fotografischer Stil reflektiert nicht nur meine künstlerische Entwicklung, sondern auch persönliche Erfahrungen. Das Älterwerden der Menschen in meinem Umfeld, der plötzliche Verlust meiner Eltern und die Konfrontation mit der Vergänglichkeit des Lebens haben meine Sichtweise und Herangehensweise an die Fotografie tiefgreifend geprägt. Ich strebe danach, die flüchtigen Momente der Stärke, der Verletzlichkeit und der einzigartigen Persönlichkeit jedes Menschen einzufangen, um diese für immer festzuhalten.

Die Fotografie ist für mich mehr als nur ein Beruf oder Hobby; sie ist eine Lebenseinstellung, die es mir ermöglicht, die Vergänglichkeit des Lebens in etwas Unvergängliches zu verwandeln. Durch meine Linse teile ich meine Vision, die guten Momente festzuhalten und für die Ewigkeit zu bewahren. Willkommen in meiner Welt der Fotografie, wo jeder Schuss eine Geschichte erzählt und jedes Bild eine tiefe, persönliche Bedeutung hat.

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